Hier möchte
ich ein wichtiges Thema einschieben:
Trapezflächen,
trapezförmige und konische Teile
Das Thema wurde schon
ausführlich im RCN-Forum diskutiert:
Thread 162
... 181 (27.06.2009 ...)
Ein paar Punkte
daraus zusammengefaßt:

Das nebenstehende
Bild, von Comicflyer,
beschreibt das Wichtigste !

Hier ein
Beispiel von Marsupilami dazu:
.

Unter
ungünstigen Bedingungen (starke Pfeilung) ist eventuell eine Korrektur
der Profillänge nötig, auf die Hans Rupp hinweist.
Ob
das nötig ist mußt du selber abschätzen. Hilfe dabei erhältst du in
PROFILI im Punkt xfoil Profilbearbeitung
Ergänzung (21.01.2010):
Aus
meinem damaligen Kenntnisstand heraus hatte ich die Empfehlung
getroffen, mit dieser Styroschneide, Trapezformen nur bis maximal ±10° zu schneiden, wegen der zu erwartenden Geometriefehler infolge der Schrägstellung des Schneidebügels.
Inzwischen
habe ich (und andere auch) des öfteren unerklärliche Abweichungen bei
konischen Teilen feststellen müssen, obwohl die ±10° gar nicht erreicht wurden.
Die
Grund für diesen Fehler liegt im seitlichen Ausweichen des
Schneidebügels, wenn der Bügel einseitig angehoben wird, verursacht
durch den tief unten liegenden Schwerpunkts des Schneidebügels.
Abhilfe bringt eine seitliche Führung, mit der die Seile in der Führungsebene gehalten werden. **)
Das sieht bei mir so aus:

Zwei Führungsstäbe aus Buchenholz (8mm Durchmesser) sind nahe der Motoren Mot_1 und Mot_3 drehbar gelagert.
Unten gleiten sie am Rand der Arbeitsplatte entlang, gehalten durch einen Gummifaden.
(Breite der Arbeitsplatte = Abstand zwischen den Motoren.)
So werden die Stäbe immer in den Führungsebenen gehalten.

Die
Seilhaken werden nicht unmittelbar am Schneidedraht eingehängt, sondern
in dieses Ausgleichslager, welches auf dem Schneidedraht verschoben
werden kann.

So sieht das Ausgleichslager aus:
Bügel und Endring aus Kupferdraht 1.5qmm, (Elektro-Installations-Draht).
Röhrchen aus Messingrohr 2mm Außendurchmesser.
Teile miteinander verlötet.
Löcher am Messingrohr sauber entgraten, damit das Lager gut gleiten kann.

Hier
sieht man die Führungsseile (Dyneema, gelb, 0.2mm Durchmesser), die mit
ihren Haken am Ausgleichslager eingehängt sind und damit den Schneidedraht
tragen/führen, so wie bisher.
Neu ist:
Durch den Bügel des Ausgleichslagers läuft der Führungsstab und hält dieses 'in der Spur'.
Der Schneidedraht läuft durch das Messingröhrchen, so wird der seitliche Ausgleich möglich.

So hab ich oben meine Führungsstäbe gelagert.
Den Lagerpunkt kann jeder selbst wählen und an seine Gegebenheiten anpassen.
Um
den vollen Arbeitsbereich überdecken zu können ist es vielleicht auch mal
nötig die Führungsstangen anders zu positionieren.
Das
muß von Fall zu Fall ausprobiert werden.

Kann
der Führungsstab nicht an der Tischkante geführt werden, weil der Tisch
zu schmal ist, so ist auch diese Variante möglich.

Meine aktuelle Version ist jetzt diese:
Der Führungsstab wird zwischen Arbeitsplatte und einem Messingrohr geführt.
(Die Version mit dem Gummifaden hat gelegentlich geklemmt.)

Bei mir werden die
Führungsstangen nur bei Bedarf mitgeschleppt, ansonsten sind sie nach
oben geklappt. Die Ausgleichslager können jedoch immer am
Schneidedraht bleiben.

Ich empfehle, die Führungsstangen aus Holz anzufertigen.
Führungsstangen aus Metall leiten den Schneidestrom unter Umständen dort hin, wo er nichts zu suchen hat !!!
Mit dieser Anordnung sind Geometriefehler und Fehler durch seitliches Ausweichen des Bügels minimiert !
Damit sehe ich gegenüber Portal-Schneideanlagen keinen Nachteil mehr!!!
**) Das Thema wurde wegen der Winkelfehler schon im Nov.2009 von gx_turbo im RCN-Forum angedacht.
.
Stand
22.Jan.2010
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